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Wozu Gefühle?

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Warum haben wir Gefühle? Was wollen uns unsere Gefühle zeigen? In der Gewaltfreien Kommunikation betrachten wir Gefühle als Indikatoren, die uns darauf hinweisen, ob unsere Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht. Das heißt: Wenn ich Gefühle spüre, die ich als ungenehm empfinde, zeigt mir das, dass wichtige Bedürfnisse im Augenblick nicht erfüllt sind. Und wenn ich Gefühle habe, die ich als angenehm empfinde, signalisiert mir das, dass wichtige Bedürfnisse gerade erfüllt sind. Wie die Kontrolllämpchen im Auto uns darauf hinweisen, dass z.B. der Ölstand im Minus ist, weisen uns Gefühle auf den „Füllstand“ unserer Bedürfnisse hin.

Wir haben Gefühle, weil wir dadurch verstehen können, ob unsere Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht. Die Ursache für unsere Gefühle sind also unsere Bedürfnisse und nicht das Verhalten anderer Menschen. Diese können zwar Gefühle in uns auslösen, sind aber nicht der Grund für unsere Gefühle. Das lässt sich nachprüfen: Wir können in derselben Situation unterschiedliche Gefühle erleben. Wenn ich mich z.B. mit jemandem um 12:00 verabrede – und er kommt um 12:30. Dann kann ich einmal total genervt sein, da ich Wertschätzung für meine Zeit möchte. Und ein anderes Mal kann es sein, dass ich in derselben Situation erleichtert bin, weil ich noch meinen Text fertig schreiben kann. Mir zeigt das deutlich, dass Gefühle abhängig von meiner aktuelle Bedürfnislage sind.

Deswegen regt Gewaltfreie Kommunikation dazu an, herauszufinden, was mir meine Gefühle über meine Bedürfnisse sagen möchten und den wirklichen Grund für meine Gefühle zu benennen. Anstatt zu sagen: „Ich bin angepannt, weil Du zu laut bist.“ „Ich bin angepannt, weil ich Ruhe brauche!“

Was bringt’s?

Ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit weg von dem, was an der anderen Person falsch ist – hin zu mir selbst: was ich möchte / was mir im Augenblick wichtig ist. Mich entspannt das immer ungemein, da ich mich selbst verstehe. Und es gibt mir eine größere Macht, für mich zu sorgen. Wenn ich erkenne, dass die andere Person „nur“ der Auslöser ist, der Grund für meine Gefühle hingegen in mir selbst liegt, gewinne ich wieder Einfluss, und ich kann unabhängig vom Verhalten der anderen Person für mich sorgen.

Zum anderen erhöhe ich ungemein die Wahrscheinlichkeit, das zu bekommen, was ich möchte. Denn ich spreche von mir und von dem, was ich brauche. Das macht es dem Gegenüber einfacher, sich mit mir zu verbinden. Denn wenn ich jemand anderem sage: „Ich bin sauer,  weil du (schon wieder) zu laut bist“ – hört mein Gegenüber mit ziemlicher Sicherheit einen Vorwurf und eine Schuldzuweisung, was meist nicht in die Verbundenheit führt, die ich gerne hätte.

Für mich geht es in der Gewaltfreien Kommunikation nicht darum nett zu sein. Sondern darum, mir meine Gefühle und Bedürfnisse klar zu machen und diese authentisch zu kommunizieren. Und dadurch auch viel leichter die Bedürfnisse von anderen verstehen zu können.

Markus Asano

Erschienen am 14.08.2011

 

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